Zum Erfolg von Roman Wölfl
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich Zufriedenheit, die Erfüllung meiner Wünsche und freie Einteilung in meiner Arbeit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe mich durch ständige Weiterbildung und Strebsamkeit emporgearbeitet und so die wichtige Position erreicht, die ich jetzt in der Firma bekleide. Ich bin innerhalb der Vereinigung sehr vielschichtig tätig und überall verwendbar.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe ein gutes Allgemeinwissen und einen starken Ehrgeiz, was Weiterbildung betrifft. Ich bin ein guter Menschenkenner, was mir in meiner Position als Personalchef zugute kommt. Mein gutes Auftreten und Verhandlungsgeschick nützen mir in meiner Tätigkeit als Leiter des Großhandels.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Im Zuge der Abendkurse merkte ich meinen Fortschritt, ich war entschlossen, mehr zu leisten als andere und immer bessere Leistungen zu erbringen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Mein damaliger mir wohlgesinnter Chef drängte mich dazu, mich zwischen einer Fußballkarriere und einem Aufstieg in der Firma zu entscheiden. Verletzungsbedingt fiel meine Entscheidung zugunsten der Firmenlaufbahn. Diese Entscheidung war richtig.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Dipl.-Kfm. Franz Illinger, mein langjähriger Chef und Direktor der Wohlfahrtseinrichtung, beeinflußte mich durch seine Lebensart und seinen beruflichen Einsatz. Er hatte ein profundes Wissen und war menschlich wie ein Großvater für mich. Er ebnete und beeinflußte meine berufliche Karriere, indem er sämtliche meiner Kurse finanzierte. Kommerzialrat Peter Rudolf Trinkl, ein selbständiger Kaufmann, der als Obmann der Wohlfahrtseinrichtung eine Funktionärstätigkeit ausübt, verstärkte und unterstützte diese Entwicklung und setzte mich schließlich als Bereichsleiter ein.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ein ungelöstes Problem ist das absolute Rauchverbot. Wir wissen, daß Rauchen nicht gesund ist, jedoch genau so schädlich sind Alkoholkonsum und fettes Essen. Wenn man den Raucher verurteilt, muß der Viel- und Ungesundesser sowie der Fast Food-Konsument ebenfalls angegriffen werden.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich verwende etwa zwei Wochen jährlich für Weiterbildung in den Bereichen Personal- und Lohnverrechnung, Arbeitsrecht, Präsentationstechniken, Rhetorik, etc.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder Berufsanfänger muß seine Stärken ausloten. Eine gute Ausbildung ist wichtig, aber nach der Schule soll die Weiterbildung nie aufhören. Jeder muß sich bemühen, beruflich und privat fest im Leben zu stehen. Fremdsprachenkenntnisse, besonders Englisch, sind sehr wichtig.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Weiterentwicklung, die Umsetzung von Ideen und den Erfolg des Großhandelsbereiches zu verstärken, gleichzeitig in unserem Seminarbereich als Vortragender tätig zu werden. Wir veranstalten jetzt schon Tabakhändler-, Personal-, Lohnverrechnungs- und Arbeitsrechtseminare sowie Kurzseminare in Buchhaltung. Mein persönliches Ziel ist es, mein intaktes Familien- und Eheleben aufrechtzuerhalten.