Zum Erfolg von Arnold Aumayr
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich zunächst, ein Ziel zu erreichen, das ich mir gesteckt habe. Dann empfinde ich es als Erfolg, mein Berufsleben so gestalten zu können wie ich mir das vorstelle.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich konnte in vielen Bereichen meine Ziele und Vorhaben in die Tat umsetzen. Diese Zwischenerfolge motivieren mich, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Harte Arbeit und vor allem der Wille, nicht aufzugeben. Konsequenz und Durchhaltevermögen, auch in schlechten Zeiten, waren notwendig, um bis hierher zu kommen. Gute Menschenkenntnis ist ebenfalls ein entscheidender Erfolgsfaktor. Je größer das Unternehmen wird, desto wichtiger werden auch die Mitarbeiter.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ab dem Zeitpunkt, als ich mich selbständig machte und 2000 das Unternehmen gründete. Das war der richtige Schritt und eine erfolgreiche Entscheidung.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Authentisch zu sein, ist auf jeden Fall der bessere Weg.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Nachdem man eine Arbeit sehr gut gemacht hat, bekommt man maximal einen Klaps auf die Schulter - und das war es eigentlich schon. Die Tatsache, daß man für ein nächstes Projekt wieder engagiert wird, ist die eigentliche und für mich wichtigere Anerkennung.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ich denke, schwarze Schafe gibt es überall, aber in unserer Branche noch um einige mehr. Damit haben wir als seriöses und kompetentes Unternehmen immer wieder zu kämpfen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen die wichtigste Rolle. Ab einer gewissen Größe kann ein Unternehmen ohne gute Mitarbeiter nicht erfolgreich bestehen. Mittlerweile setze ich auf fixangestellte Mitarbeiter, da die Loyalität zum Unternehmen wesentlich stärker ist.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Natürlich müssen bestimmte fachliche Qualifikationen gegeben sein. Dann führe ich mit dem Bewerber ein Gespräch, bei dem ich ganz unterschiedliche Themen anspreche, und versuche mir so ein Bild über die Persönlichkeit zu machen. Es ist ganz wesentlich, daß sich ein neuer Mitarbeiter gut in das bestehende Team einfügt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mein Führungsstil ist eher unkonventionell. Ich gebe den Mitarbeitern sehr viele Freiheiten, sie können beispielsweise selbst entscheiden, ob sie lieber im Büro oder von zu Hause aus arbeiten.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Flexibilität und die Geschwindigkeit, mit der wir Aufträge abwickeln können, sind ein großer Vorteil. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich verhalte mich fair, trachte aber danach, Nischen für mein Unternehmen zu finden und dort der Erste zu sein.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe trotz des riesigen Arbeitsaufwandes einen Vorteil, denn ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Mein soziales Umfeld hat es nicht so leicht, aber es funktioniert.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich verwende insgesamt einige Wochen im Jahr für meine Fortbildung.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich bin der Meinung, man sollte die Beschäftigung finden, die man am liebsten ausüben will, denn mit der Freude kommt auch der Erfolg.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein vorrangiges berufliches Ziel ist das weitere kontinuierliche und gesunde Wachstum der Firma. Sonst hoffe ich, daß es mir künftig noch besser gelingt, Beruf und Privatleben zu vereinbaren.