Zum Erfolg von Herbert Kiesenhofer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich sowohl in meinem Tätigkeitsbereich als auch finanziell unabhängig zu sein.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Was mein Umfeld betrifft, sehe ich mich schon als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich glaube, meine umgängliche Art meinen Mitmenschen gegenüber, egal aus welcher Schicht sie stammen, trug sehr zu meinem Erfolg bei.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Herausforderungen begegne ich mit Ausdauer. Ich kann gut zuhören, eine Eigenschaft, die in meinem Beruf sehr wichtig ist. Um Probleme zu lösen, nutze ich die nötigen juristischen Fachkenntnisse und Informationen, die ich aus Büchern oder dem Internet laufend einhole.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Schon ab dem Studium empfand ich mich als erfolgreich.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung, nach Neufelden zu wechseln, war erfolgreich. Da war ich insofern erfolgreich, als ich mich gegen drei ältere Bewerber durchsetzte.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es gibt zwei Personen, die mich besonders prägten. Mein Vater, Josef Kiesenhofer, war als Rechtspfleger am Gericht in Linz tätig, und ich erbte sein Verhandlungsgeschick, nach dem Grundsatz, der schlechteste Vergleich ist besser als der schönste Prozeß. Zweitens mein Ausbildungsnotar, Herr Doktor Haunschmidt, der mir menschlich und fachlich sehr viel mit auf meinen beruflichen Weg gab.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung drückt sich in den vielen Ehrenämtern, die ich im Ort ausübe, aus. Mein Ansehen in meinem persönlichen Umfeld, bei Behörden und Gemeinden, sehe ich auch als Anerkennung.Wie werden Sie von Ihrer Umwelt gesehen? Ich hoffe, als angenehmer Zeitgenosse gesehen zu werden.Welche Rolle spielen Ihre Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg? Meine Mitarbeiter spielen eine wesentliche Rolle. Mein Aufgabenbereich ist der persönliche Kontakt zu meinen Klienten, 80 Prozent der handwerklichen Arbeit übernehmen dann meine Mitarbeiter vollkommen selbständig bis zur Finalisierung.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich hatte das Glück, meine Mitarbeiterinnen von meinem Vorgänger übernehmen zu können, sie kannten dadurch viele Klienten und ihren Aufgabenbereich. Mein Bruder, der eine Gerichtsausbildung absolviert hat, arbeitet ebenfalls im Notariat mit. Ich war also noch nie in der Situation, Mitarbeiter auszuwählen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Meine Mitarbeiter haben eine ähnliche Freiheit wie ich selbst. Ich mische mich weder in die Urlaubsplanung, noch in die Planung des Tagesablaufs ein. Ich motiviere sie auch finanziell, und wir pflegen einen sehr familiären Kontakt.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich hoffe, sehr positiv.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Stärken meines Unternehmens sind hohe Flexibilität und Kompetenz, meine Schnelligkeit bei dringenden Fällen und meine ständige Erreichbarkeit.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Nachdem ich eine geregelte Arbeitszeit habe, fällt es mir leicht, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. Ich versuche, 90 Prozent der Abende und die Wochenenden mit meiner Familie zu verbringen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich besuche jährlich berufsspezifische Fortbildungen an der Notariatsakademie.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Schule und Beruf sind zwar sehr wichtig, dennoch soll die Freizeit darunter nicht leiden, nach dem Motto Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.
Ihr Lebensmotto?
Leben und leben lassen.