Zum Erfolg von Walter Pötsch
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, sich persönlich in allen Belangen wohlzufühlen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich als erfolgreich, weil einem eine Position wie meine nicht geschenkt wird. Ich mußte mich in vielen Bereichen, also allen Parteien, dem Landesschulrat, den Eltern, dem Lehrkörper und den Schülern gegenüber, beweisen.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Meine vorangegangenen Leistungen waren sicher ausschlaggebend für meinen heutigen Erfolg.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Meinem Naturell entsprechend begegne ich Herausforderungen mit einer positiven Einstellung, Ich bin bekennender Optimist.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Erfolg empfand ich zu jener Zeit, als ich neben meinem beruflichen Schaffen auch das Studium erfolgreich beendete. Ein privater Erfolg war das Bestehen der Flugprüfung bzw. der Erhalt des Flugscheines.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Prinzipiell erfolgreich war die Entscheidung für den Lehrberuf. Die Entscheidung, meine heutige Frau zu heiraten, war privat gesehen mit Sicherheit meine beste.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Eine prägende Persönlichkeit war Herr Professor Helmut Hartl, der mir an der Akademie in Klagenfurt das Fach der Biologie so nahe bringen konnte, daß ich beschloß Biologie zu studieren. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Das gravierendste Problem ist meiner Meinung nach, daß die Pädagogik von einem Extrem zum anderen pendelt. Vor nicht allzu langer Zeit war es unmöglich, Lehrer zu kritisieren und heute haben sie fast keine Rechte mehr gegenüber Schülern und Eltern. Ich würde mir daher einen gut funktionierenden Umgang zwischen allen Beteiligten wünschen.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich glaube, sehr positiv gesehen zu werden. Zumindest erhalte ich sehr gutes Feedback.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ein gutes Lehrerkollegium ist wichtig, um den Anforderungen, die an uns gestellt werden, nämlich den Schülern viel für ihren Lebens- und Berufsweg mitzugeben, gerecht zu werden.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere durch Vorbildwirkung und meine eigene positive Einstellung zu meinem Beruf.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich gelte als angenehmer Vorgesetzter, der auch, so hoffe ich, große Vorbildwirkung ausübt.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Wir zeichnen uns durch die profunde kaufmännische Ausbildung der Schüler aus.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wir müssen uns immer stärker präsentieren, um uns gegen das große Angebot an berufsbildenden Schulen durchzusetzen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es gelingt mir relativ gut. Ich versuche die beiden Bereiche nicht zu trennen, aber auch nicht allzu sehr zu vermischen. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Für Fortbildung verwende ich relativ viel Zeit. Zum Teil besuche ich vorgeschriebene Kurse und Seminare, darüber hinaus ergreife ich freiwillig sehr viele Weiterbildungsmaßnahmen.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich rate einem jungen Menschen, jene Ausbildung zu absolvieren, die ihn Interessiert. Nur wer seinen Beruf liebt, kann erfolgreich werden.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich bin kein Mensch, der in seiner Entwicklung stagniert und sich auf dem Erreichtem ausruht. Mein Ziel ist daher, mir meine Schaffenskraft zu bewahren.