Zum Erfolg von Florian Schedelmayer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, mit meinem Team das zu erreichen, was ich mir vorgenommen habe. Mir ist wichtig, daß alle in meinem Team Spaß an der Arbeit haben und ich mithelfen kann, das Unternehmen noch erfolgreicher zu machen. Erfolg bedeutet aber auch Anerkennung von meinem Umfeld zu erhalten sowie ein ausgeglichenes Privat- und Familienleben zu haben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Eigentlich schon, denn ich war an der gewaltigen Expansion der Firma Haubenberger entscheidend beteiligt und konnte bisher alle meine Ziele erreichen. Ich habe ein gutes Team und bin in meinem Tätigkeitsbereich glücklich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mir war nie eine Arbeit zu minder, und mich hat jede Tätigkeit im Betrieb interessiert. Ich wollte immer noch mehr lernen, das galt sowohl für die bäckereispezifische Arbeit, als auch für den Marketingbereich und die Arbeit am Computer. Es ist mir auch nie schwer gefallen, mit meinen Mitarbeitern zu kommunizieren, auch dann nicht, wenn es Probleme gab. Arbeitstechnisch war ich immer sehr konsequent, aber auch offen für technische Neuerungen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich helfe noch immer überall mit, wo man mich braucht, zwar nicht mehr in dem Ausmaß wie früher, aber mir ist nach wie vor keine Arbeit zu schlecht. Arbeiten, die andere in meinem Team besser können als ich, gebe ich ab, obwohl sie mir vielleicht selbst viel Spaß machen würden, aber das Endergebnis ist nun einmal das Wichtigste.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Meine erfolgreichste Entscheidung war sicher der Einstieg in die Firma Haubenberger, obwohl ich damals überhaupt nicht absehen konnte, wie groß dieses Unternehmen werden würde und welche Position ich einmal bekleiden sollte.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Die Herren Haubenberger senior und junior waren für mich immer faszinierende Menschen, die es verstehen, ein Unternehmen richtig zu führen. Sie üben keinen Druck auf ihre Mitarbeiter aus, und trotzdem funktioniert alles. Wir haben ein tolles Verhältnis, und ich konnte von den beiden sehr viel über Unternehmensführung und den Umgang mit Menschen lernen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich habe leider keine direkte Bestätigung, aber ich denke, daß Frau Prokurist Wagner entscheidend mitgewirkt hat, daß ich in diese Position kam. Wenn sich jemand so für mich einsetzt, ist dies eine sehr große Anerkennung für mich. Für mich war es aber auch eine Anerkennung, daß Herr Haubenberger senior mit mir öfter über private Dinge gesprochen hat, das war für mich ein wichtiger Vertrauensbeweis.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich glaube, daß ich als ein sehr hilfsbereiter und umgänglicher Mensch gesehen werde, der sehr kompetent ist und zu dem man immer mit Problemen kommen kann.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Mir ist sehr wichtig, daß ein zukünftiger Mitarbeiter Spaß an seiner Tätigkeit hat und in mein Team paßt. Er sollte auch die notwendigen Fähigkeiten mitbringen, alles andere ergibt sich, beziehungsweise ist erlernbar.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere meine Mitarbeiter, indem ich ihnen eigenständige Aufgabenbereiche zuteile. Wir besprechen alles gemeinsam und verfügen über ein angenehmes Arbeitsumfeld.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Stärken sind Kompetenz, unsere Größe, Erfahrung und die Offenheit, mit der wir in unseren Herstellungsprozeß Einblick gewähren, indem wir auch Führungen machen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn man einer Tätigkeit nachgeht, sollte diese Spaß machen. Man sollte sich für seine Arbeit begeistern, denn sonst wird man keinen Erfolg haben. Wenn man sich Ziele steckt und diese konsequent verfolgt, kann man in jedem Beruf etwas erreichen.