Zum Erfolg von Johann Rapatz
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn die zielstrebige Arbeit Früchte trägt, wenn der Kunde zufrieden ist und dadurch gute Referenzen entstehen, die wiederum Aufträge bringen, habe ich Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich glaube schon, ich sehe mich als denjenigen, der für ungefähr 80 Prozent des Erfolges dieser Firma verantwortlich ist.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg sind die konsequente Arbeit, die ich leiste, und daß ich auf meine Ziele hinarbeite.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als das erste Jahr geschafft war, war ich stolz und habe die Zukunftsaussichten sehr positiv gesehen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Es waren viele kleine, aber wichtige Entscheidungen verteilt auf die gesamte Zeit, die zum Erfolg geführt haben.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
In erster Linie prägte mich meine Frau, die mich immer sehr unterstützt hat, Geduld aufbrachte und Verständnis dafür, daß in der Anfangszeit mein durchschnittlicher Arbeitstag zwölf Stunden hatte. Sie arbeitet auch im Unternehmen mit.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Probleme gibt es, aber es gibt auch Lösungen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Das Unternehmen ist nur so stark, wie der schwächste Mitarbeiter, und weil wir ein produzierender Betrieb sind, liegt natürlich bei allen eine gewisse Verantwortung. Meine Mitarbeiter wissen das und ihnen ist auch klar, daß jeder zum Erfolg beitragen muß, um letztlich ihre eigenen Arbeitsplätze zu sichern.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Neben der beruflichen Qualifikation, die ich im Probemonat feststellen kann, ist für mich der erste Eindruck wichtig, den ich beim persönlichen Vorstellungsgespräch von einem Bewerber gewinne. Lehrlinge müssen sich einem Aufnahmetest unterziehen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich werde ganz sicher als Chef gesehen, glaube aber auch zu wissen, daß meine Mitarbeiter zu mir und zum Unternehmen stehen. Das zeigt sich dann, wen wir aus Termingründen auch einmal an Samstagen arbeiten müssen und alle da sind.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Um uns vom Mitbewerb abzuheben, sind wir auf Großmaschinen umgestiegen, die es ermöglichen, sechs Meter lange Bleche zu schneiden und zu bearbeiten. Bei den meisten anderen Anbietern liegt die Grenze bei drei Metern. Der Vorteil sind weniger Schweißnähte und verzugsfreies Arbeiten. Wir besitzen die einzige Glasperlenstrahlanlage für die Oberflächenkonservierung in Kärnten. Unsere gesamten Investitionen sind auf Maschinen ausgerichtet, die der Mitbewerb nicht hat, um immer einen Schritt voraus zu sein.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Das Wichtigste ist, konsequent an sich selbst zu arbeiten und die Ziele, die man sich steckt, auch gegen Widerstände zu erreichen. Kurzfristige Ziele sind ratsam, vor allem aber eine reale Zeitvorgabe, die eingehalten werden sollte.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, das Unternehmen in kleinen Schritten voranzubringen, damit den Ertrag zu steigern und dem Mitbewerb immer um eine Nasenlänge voraus zu sein. Auch möchte ich auf lange Sicht Eigenprodukte forcieren und auf den Markt bringen. Momentan ist unser Edelstahlschwimmbecken für den privaten und gewerblichen Bereich ein geschäftlicher Erfolg. Privat besteht mein Ziel vor allem darin, mein Haus fertig zu stellen.
Ihr Lebensmotto?
Jeden Tag mit einem Lächeln beginnen.