Zum Erfolg von Norbert Wallner
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich die Ziele, die ich mir gesteckt habe, auch erreiche, sehe ich das als Erfolg an. Das gilt natürlich in beruflicher wie in privater Hinsicht. Unter diesem Aspekt darf ich mich als erfolgreichen Menschen bezeichnen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Es sind unterm Strich Hunderte oder Tausende Kleinigkeiten, die zum Erfolg führen. Zunächst ist es wichtig, sich eindeutige Ziele zu setzen und diese konsequent zu verfolgen. Wer sich keine Ziele setzt, kann niemals erfolgreich sein. Dazu gehört auch, zu überprüfen, ob man sich auf dem richtigen Weg befindet, sonst wird man den Erfolg als solchen nicht genießen können. Möglicherweise wird man trotzdem reich, wird es aber nicht als Erfolg verspüren. Ein zweiter wichtiger Faktor ist ein gewisses Maß an sozialen und kommunikativen Fähigkeiten. Ein Mensch allein für sich selbst wird beruflich nicht erfolgreich sein können.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich habe kein Problem damit, mich tagtäglich den Herausforderungen zu stellen. Ich bin aufgeschlossen allem Neuen gegenüber.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung, mich beruflich selbständig zu machen, war sicher die wichtigste in meinem beruflichen Leben. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Kein Zweifel, Originalität ist in dieser Hinsicht besser. Man muß sich vom Rest des Feldes einfach abheben, sonst ist man nur einer unter Tausenden. Ich versuche, aufzufallen und ein positives Bild in meinem Umfeld zu hinterlassen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn meine Kunden zufrieden mit mir sind, stellt das für mich die schönste Anerkennung dar. Diese Zufriedenheit läßt sich ja leicht an den Umsatzzahlen ablesen. Ich betreibe ein reines Empfehlungsgeschäft, und wenn mich ein potentieller neuer Kunde anruft, um einen Termin zu vereinbaren, ist das bereits eine Anerkennung meiner bisherigen Leistungen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
In erster Linie entlasten sie mich, indem sie mir all die Arbeiten abnehmen, die ich nicht gerne selbst mache, etwa Büroarbeiten und Organisation. Dadurch habe ich den Kopf frei für die wesentlichen Dinge des Geschäftes. Ich kann mich auf meine Mitarbeiter absolut verlassen, in unserem Business kann Loyalität gar nicht hoch genug geschätzt werden. Wir haben ein sehr persönliches, fast familiäres Verhältnis und sind alle mit Spaß und Freude an der Arbeit. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Weil unser Betrieb relativ klein ist, kann ich zu 100 Prozent für meine Kunden da sein. Ich kann mich mit jedem Kunden intensiv auseinandersetzen, sodaß die Beratung oft über das rein fachliche hinausgeht. Das bildet Vertrauen, bindet die Kunden langfristig an mein Unternehmen und bringt weitere Empfehlungen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich würde nie auf die Idee kommen, nachzurechnen, wieviele Stunden ich arbeite. Oft lassen sich Berufliches und Privates auch nicht wirklich trennen. Viele meiner Kunden sind inzwischen zu Freunden geworden, und ein Arbeitsessen sehe ich eben nicht als Arbeit.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Fortbildung?
Ein bis zwei Tage pro Woche wende ich in Form von Seminaren, Veranstaltungen und der Lektüre von Fachliteratur auf - da ist Internet-Recherche noch gar nicht mitgerechnet. Unser Geschäft und der Markt sind permanent in Bewegung, da muß ich immer am Puls der Zeit bleiben. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man soll nicht unbedingt nur darauf Rücksicht nehmen, was der Markt und der Zeitgeist gerade fordern, sondern sehr wohl die eigenen Interessen verfolgen. So kann man den Beruf auch zum Hobby machen und umgekehrt. Außerdem soll man nicht empfindlich sein und Niederlagen hinnehmen können. Die Fehler liegen meist bei einem selbst und nicht bei anderen. Und natürlich ist es wichtig, flexibel zu bleiben. Ein akademischer Titel ist meines Erachtens keine Garantie für eine erfolgreiche Tätigkeit.
Ihr Lebensmotto?
Leben und leben lassen!