Zum Erfolg von Manfred Berger
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, Ziele zu haben und diese konsequent zu verfolgen, beziehungsweise zu erreichen.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich denke, der Grundstock meines Erfolges war meine Kindheit in einer intakten Familie, wofür ich sehr dankbar bin. Ich genoß bei Porsche eine sehr fundierte und hochwertige Ausbildung und ergriff immer wieder die Chance, mich weiterzubilden. Meine Vision war immer die Selbständigkeit. Ich habe mir immer Ziele gesteckt, die gleichzeitig realistisch und visionär waren. Meine enorme Leistungsbereitschaft und die Bereitschaft, mich zu verändern wurden von Porsche Austria, meinem heutigen starken Partner stets honoriert. Wesentlich ist dabei auch meine räumliche Flexibilität, sowie meine Fähigkeit, auf Menschen zuzugehen. Weiters denke ich, daß meine positive Lebenseinstellung, meine Fitneß, sowie meine Gesundheit mit einen Teil zu meinem heutigen Erfolg beitragen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich weniger als erfolgreich, sondern vielmehr als tüchtig. Wenn ich mich erfolgreich fühle, dann ganz bestimmt, weil mir meine Tätigkeit große Freude bereitet und ich die Ziele die ich mir gesteckt habe bis jetzt erreichen beziehungsweise auch übertreffen konnte.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Es gibt in meiner beruflichen Laufbahn zwei sehr wichtige Personen, die mich in meiner Entwicklung förderten: Dipl.-Ing. Kaschnitz und Klaus Hirs. Diese beiden Persönlichkeiten zeigten mir den Weg auf und unterstützten mich.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Motivierte Mitarbeiter spielen bei meinem Erfolg eine große Rolle, ohne sie könnte ich keinen Erfolg haben.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich erwarte von meinen Mitarbeitern hohe fachliche Qualifikation, Freundlichkeit und Orientierung am Kunden.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich lege grundsätzlich sehr großen Wert auf persönliche Beziehungen zu meinen Mitarbeitern und veranstalte beispielsweise große Feste, weil ich es wichtig finde, daß man miteinander auch locker plaudern kann. Ein wesentlicher Faktor der Motivation ist die Kommunikation der Unternehmensziele und das Vorleben meiner eigenen Philosophie.
Wie ist Ihr hierarchischer Strukturkoeffizient?
Ich bin Geschäftsführer aller drei Betriebe, meine Gattin ist Geschäftsführerin des Betriebes in Frauenkirchen und Prokuristin in Baden. Weiters sind meine beiden Brüder in mein Unternehmen involviert: mein Bruder Johann ist der Werkstättenleiter in Baden, Ferdinand führt den Betrieb in Frauenkirchen. Unter der Ebene des Geschäftsführers gibt es die drei Bereiche Verkauf, Kundendienst und Finanzen; darunter befinden sich die jeweiligen Abteilungsleiter und Meister. Ich kommuniziere dabei bis ganz nach unten, weil ich denke, daß sich so ein positives Betriebsklima ergibt, das für den Erfolg des Unternehmens sehr wesentlich ist. Generell kann jeder meiner Mitarbeiter auch mit persönlichen Problemen zu mir kommen.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Fortbildung ist mir sehr wichtig, ich investiere mindestens zwei bis drei Wochen pro Jahr in die eigene Weiterbildung.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man muß die Tätigkeit anstreben, an der man die meiste Freude empfindet, dann wird sich der Erfolg von selbst einstellen.
Ihr Lebensmotto?
Ziele haben, daran glauben und in diesem Sinne handeln.