Zum Erfolg von Volkmar Wirth
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich erachte das Leben jedes Einzelnen als eine Aufgabe im Sinne eines höheren Auftrages. Erfolg bedeutet für mich, diesen Auftrag zu erkennen und bestmöglich auszuführen. Mein persönlicher Erfolg ist die Gründung dieses Ganzheitsmedizinischen Zentrums in Igls.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich glaube, auf dem richtigen Weg zu sein.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Viele Faktoren führten mich auf diesen Weg. Ein wesentlicher Impuls für meine berufliche Entwicklung war die Zusammenarbeit mit Kollegen aus Österreich und Deutschland seit der Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Onkologie, in deren Vorstand ich seit der Gründung 1989 mitarbeite.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich versuche mein seelisches, körperliches und geistiges Gleichgewicht über eine positive Lebensführung zu halten. Dazu zähle ich die Ernährung, Bewegung und natürlich Freundschaften, bzw. Liebe.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Meine Entscheidung, von der reinen medizinischen Betrachtungsweise zur ganzheitlichen Betreuung meiner Patienten zu wechseln, war eine sehr erfolgreiche.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es gibt nicht eine einzige Person, die mich über die Jahre hinweg begleitet hat. Allerdings traf ich in Situationen, in denen wichtige Entscheidungen anstanden, immer gerade die Person, die ich zu diesem Zeitpunkt gebraucht habe.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Seit März 2000 wird in Igls mit der locoregionalen Tiefenhypertermie eine neue, bahnbrechende und für Österreich noch annähernd unbekannte Methode in der Onkologie angewandt. Gemeinsam mit Univ. Prof. Dr. Günther Gastl von der Abteilung für Hämato-Onkologie der Universitätsklinik Innsbruck und weiteren namhaften Kollegen aus allen Fachrichtungen konnten wir hier einen modernen und schonenden Weg in der Krebsbehandlung initiieren, der für Patienten Hoffnung und Besserung der Lebensqualität bringen kann, ohne neuerlichen Schaden anzurichten.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn ich mit Jugendlichen zu tun habe, kann ich oft eine Art von Rat- bzw. Orientierungslosigkeit feststellen. Mein Rat an die junge Generation lautet daher, daß es wichtig ist, sich Ziele zu setzen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Eine ganzheitliche Betrachtungsweise ist meine rationale Basis einer umfassenden personotropen und individuellen Behandlung, um gerade bei allen schweren, chronischen, rein schulmedizinisch schwer bis kaum heilbaren Krankheiten, den Betroffenen Wege zur aktiven Gestaltungsmöglichkeit und Mitarbeit im Gesundungsprozeß anzubieten. Ich will die derzeit erfreulicherweise immer transparenter werdende Bereitschaft im Bereich der klassischen Onkologie nutzen, um die Zusammenarbeit mit allen weiterbehandelnden Institutionen, in erster Linie den Hausärzten, aber auch entsprechenden Nachbehandlungszentren im In- und Ausland weiter auszubauen. Ich sehe den Auftrag für unsere Ärztegeneration darin, alle modernen medizinischen, biochemischen und biophysikalischen Erkenntnisse und Methoden so sinnvoll und ökonomisch wie möglich zu kombinieren und einzusetzen, um unseren Patienten dienen zu können und ihnen Benefits zu verschaffen. Die österreichische Gesellschaft für Onkologie hat sich dieses Ziel. nun bestärkt durch die in derselben Richtung denkende Deutsche Gesellschaft für Onkologie, für die kommenden Jahre gesetzt.
Ihr Lebensmotto?
Den Sinn meines Lebens erfassen, sinnvoll und bewußt leben.