Zum Erfolg von Adi Werschlein
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich ist Erfolg ein Konglomerat aus einzelnen Teilaspekten. Erfolg ist meine gesamte, generelle Zufriedenheit in wirtschaftlichen, privaten, gesundheitlichen und geschäftlichen Bereichen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Da ich seit acht Monaten Single bin, fühle ich mich nur zum Teil als erfolgreich.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich hatte immer klare Ziele und Träume, die ich mittels diverser Methoden zu erreichen versuchte. Um meine Ziele erreichen und umsetzen zu können, bedurfte es großer Ausdauer, Disziplin und einer ständigen Selbstmotivation. Ich erlernte all diese Fähigkeiten durch die Ausübung meines Sportes.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich glaube, daß mein Erfolgsempfinden schon zu meiner Zeit als aktiver Sportler gegeben war. Dabei setzte ich mir Ziele, die ich auch erreichen konnte. Dadurch erhielt ich naturbedingt ein Erfolgsgefühl, das ich auch in meinem Berufsleben umsetzen konnte.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Imitation ist bis zu einem gewissen Grad sehr wichtig. Das Rad muß nicht immer neu erfunden werden, man kann es jedoch über ein besonderes Design weiterentwickeln. Auch in meiner Branche ist dies anzuwenden. Wenn ich ein gut funktionierendes Beratungsgespräch habe, muß ich mir nicht ständig ein neues Konzept dafür überlegen.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Nein.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erhalte kaum Anerkennung von außen, daher bin ich stets aufgefordert, mich selbst zu motivieren, indem ich mich lobe.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche ungelöst? In der heutigen Zeit ist es für Unternehmer nicht leicht, ihre Betriebe erfolgreich zu führen. Ständig werden durch die Außenwelt Probleme erzeugt, und der Arbeitsmarkt ist zur Zeit das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Die arbeitsuchenden Damen haben keine positive Einstellung zur Arbeit. Man hört immer nur Da kann ich nicht!, Ich möchte mehr Geld! oder Das mache ich nicht!. Es herrscht keine Einsatzbereitschaft, kein unternehmerisches Denken und auch kein Wille, Neues zu lernen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Tatsache ist, daß ein Unternehmen von den Mitarbeitern abhängig ist. Wenn diese gut und motiviert sind, kann ein Unternehmen die größten Erfolge erzielen. Wenn jedoch der Arbeitsmarkt Mitarbeiter bietet, die nur ihre Arbeitszeit absitzen wollen, führt dies zu Arbeitsplatzverlusten und Firmenschließungen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich schätze Damen, die in der Branche Vorbildungen genossen haben, von der äußeren Erscheinung gepflegt und damenhaft wahrgenommen werden können und die bereit sind, sich Gedanken über ihre Aufgaben und über das Unternehmen zu machen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere meine Mitarbeiter mit Lob und einer sehr fairen Bezahlung. Außerdem haben meine Mitarbeiter die Möglichkeit, sich über eigene Verantwortungsbereiche von einer normalen Befehlsentgegennahme abzuheben.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Ich bin in Wien der einzige Dienstleister, der sich auf Cellulitebehandlung spezialisiert hat. Alle anderen Unternehmen bieten Behandlungen nur mit einer zusätzlichen Diät an, wobei ich für meine Kundinnen ihre Art der Ernährung aufrechterhalten kann. Als sehr wichtig erachte ich es auch, daß wir eine sehr gute Beratung durchführen, mit der wir unsere Kundinnen darauf aufmerksam machen, daß Cellulite nicht über Nacht entstanden ist und daher auch nicht über Nacht wieder verschwinden kann. Eine durchschnittliche Behandlung benötigt zwischen 15 und 60 Termine, daher sind immer wieder Gespräche nötig, damit die Damen die Behandlung auch durchhalten.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Neben den normalen Recherchearbeiten kümmere ich mich eigentlich überhaupt nicht um meine Mitbewerber.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Die einzige Empfehlung, die ich weitergeben kann ist, daß man die im Kopf versteckten Wünsche umzusetzen lernt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Ziele habe ich mir selbst ganz klar dargestellt. Ich stoße jedoch leider immer wieder auf Mitarbeiter, die nicht bereit sind, mehr zu leisten als unbedingt notwendig. Ich mußte einige Firmen schließen, da die Mitarbeiter geistig nicht in der Lage waren, die Filialen selbständig zu führen und sich selbst um neue Kunden zu bemühen. Ich selbst habe schließlich auch nur 24 Stunden täglich zur Verfügung. Mein größtes Ziel ist es, mich mit Mitte 40 aus dem Berufsleben in Österreich zurückzuziehen und den größten Teil des Jahres in der Karibik oder im asiatischen Ausland zu verbringen.
Ihr Lebensmotto?
Laßt mich in Ruhe, dann laß ich Euch in Ruhe!