Zum Erfolg von Gerald Gröhsenbrunner
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, nach 16-jähriger Tätigkeit die Marktführerschaft des Unternehmens zu festigen, die seit vielen Jahren besteht, und weiters, daß sich das Unternehmen darüber hinaus vom Mitbewerb durch ein individuelles Sortiment abhebt. Um diese Tätigkeit erfolgreich auszuüben, bedarf es neben dem speziellen Fachwissen einer dementsprechenden Erfahrung.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich vor 16 Jahren die Wahl hatte, weiterhin in der Medizintechnik tätig zu sein, oder das Risiko auf mich zu nehmen, mit einem neuen Produkt eine große Herausforderung zu bewältigen. Die Zahlen sprechen dafür, es war ein richtiger Weg, den ich eingeschlagen habe. Somit kann ich mich als erfolgreich sehen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend waren die Identifikation mit einem sehr guten Produkt und der ausgeprägte Wille, die Ziele zu erreichen, die ich mir gesteckt habe.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die Mitarbeitercrew setzt sich einerseits aus langjährigen und andererseits aus sehr jungen Mitarbeitern zusammen. Somit bedarf es einer individuellen Führung. Wir führen wöchentliche Meetings durch, um Informationen an die Mitarbeiter weiterzugeben. Denn nur Mitarbeiter, die über die Abläufe informiert werden, sind motiviert. Darüber hinaus gehören wir nicht zu jenen Unternehmen, die Leistungen schlecht honorieren. Wir zeigen den Mitarbeitern, daß sie uns viel wert sind.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Wurzeln unserer Stärke gehen in die Vergangenheit zurück. Comesa ist seit 50 Jahren in Österreich als medizinisch-technischer Großhandel tätig. In der Anfangsphase ist es uns gelungen, zu den Sportärzten Kontakt zu finden und das Thema Herzfrequenzmessung bekanntzumachen. Über die Ärzte kamen wir an den Spitzensport in Österreich und in weiterer Folge in den Freizeitbereich. Eine weitere Stärke ist auch, daß Polar seit 23 Jahren in diesem Bereich forscht und ein weltweites Netz von Wissenschaftlern und Ärzten hat, die regelmäßig Erfahrungsaustausch pflegen. Wir berücksichtigen immer mehr das Thema Gesünder älter werden.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Vor vielen Jahren stellte ich fest, daß es so gut wie keinen Mitbewerb gab, in den ersten Jahren leisteten wir Pionierarbeit. Mittlerweile gibt es zahlreiche Mitbewerber. Auch wenn man als Marktführer bezeichnet wird, darf man sich nicht zurücklehnen und sich im Erfolg baden. Unsere Absicht ist es, immer um ein, zwei Schritte voraus zu sein, und bisher gelingt es uns auch sehr gut. Der unternehmerische Erfolg ist sicherlich auf den persönlichen Einsatz aller Mitarbeiter zurückzuführen, die nicht auf die Uhr schauen, wenn es gilt, zuzupacken.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Frau ist als Krankenschwester tätig, und wenn ich ein freies Wochenende habe, dann hat mit Sicherheit meine Frau Dienst. Es ist somit nicht einfach, Beruf und Privatleben zu vereinbaren. Unsere gemeinsame Freizeit gestalten wir dafür aber umso intensiver.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Fortbildung ist in meinen Augen ein permanenter Prozeß, denn bei jeder Veranstaltung bzw. bei jedem Kongreß lernt man dazu.