Zum Erfolg von Arthur Greiderer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, täglich mit Freude, Motivation und Engagement zur Arbeit zu gehen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, im Sinne meiner persönlichen Definition sehe ich mich als erfolgreich.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Es gibt mehrere Faktoren, um eine Karriereleiter erklimmen zu können. Zum einen muß man mehr Leistung erbringen, als vom Arbeitgeber gefordert wird. Wenn man an seiner Arbeit Spaß hat, wie es bei mir der Fall ist, ist man bereit und fähig, diese Mehrarbeit zu leisten. Einen weiteren Faktor für meinen beruflichen Erfolg sehe ich in meinem Willen zu aktiver Mitgestaltung. Ich habe Freude daran, Dinge zu bewegen und eigene Ideen zu verwirklichen. Natürlich gehört auch eine Portion Glück dazu - das Glück des Tüchtigen, wie das Ausscheiden bestimmter Personen zum richtigen Zeitpunkt. Und schließlich spielt bei meinem Werdegang auch mein durch meine Schulungstätigkeit relativ hoher Bekanntheitsgrad innerhalb der gesamten Organisation eine Rolle.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich brauche berufliche Herausforderungen und nehme sie daher gelassen und mit Freude an. Druck von oben erlebe ich sehr selten, und gelegentlichem Termindruck begegne ich mit guter Vorbereitung meiner Aufgaben.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Für mich ist es eine schöne Anerkennung, daß ich bereits in sehr jungen Jahren zum Prokuristen bestellt wurde.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke, daß ich einen kompetenten und arbeitswilligen Eindruck vermittle. Ich bin vielseitig interessiert, wissensdurstig und eine Führungspersönlichkeit.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Für mich zählen weniger die Noten eines potentiellen Mitarbeiters als die Geschwindigkeit, in der er seine Ausbildung abschließen konnte. Für mich ist seine körperliche Fitneß wichtig, weil ich denke, daß nur in einem gesunden Körper ein gesunder Geist stecken kann. Und je nach Anforderungsprofil sollte der Bewerber sein Hobby zum Beruf machen. Das bedeutet im EDV-Bereich, daß ich es bevorzuge, wenn junge Leute nach der Arbeit den PC nicht aus ihrem Kopf streichen, sondern auch ihr persönliches Interesse in diesem Bereich liegt und sie sich auch in ihrer Freizeit aktiv damit beschäftigen. Für eine beratende Tätigkeit zählen natürlich andere Qualitäten, wie soziale Kompetenz, Kommunikationsfähigkeit und das Auftreten. Ich werde bei häufigem Jobwechsel, entgegen dem allgemeinen Trend, eher skeptisch und erwarte gute Erklärungen dafür. Ich beharre auch nicht auf der Erfüllung des geforderten Ausbildungsprofils, wenn die Bereitschaft und das Talent zum Erlernen einer Tätigkeit klar erkennbar sind.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich bin sehr teamorientiert und gewähre meinen Mitarbeitern viel Freiraum bei der Arbeitsweise, wenn das Ergebnis ihrer Arbeit zufriedenstellend ist. In erster Linie versuche ich, das beste Vorbild zu sein und von meinen Mitarbeitern nichts zu verlangen, was ich nicht auch selbst leisten würde.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich glaube, wie schon erwähnt, an das Glück des Tüchtigen und möchte der nächsten Generation empfehlen, sich diesen Grundsatz anzueignen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein von mir seit langem gehegter Wunsch ist es, in Wien arbeiten zu können.
Ihr Lebensmotto?
Das Leben ist zu schön, um schlecht gelaunt zu sein.