Zum Erfolg von Afrim Sabani
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich meine Pläne umsetzen kann, bin ich zufrieden und spreche von Erfolg.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Durch mein Interesse an neuen Entwicklungen und meinen Ehrgeiz konnte ich meine Ziele erreichen und wurde erfolgreich. Meine Kontaktfreudigkeit verhalf mir zu vielen Geschäftsfreuden und eröffnete mir so die Möglichkeiten, die ich als Spediteur brauche. Der Mitbewerb kann mir kaum das Wasser reichen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich bei Welz zum Gruppenleiter aufstieg, fühlte ich mich wirklich erfolgreich.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich mich selbständig machte, war dies wohl eine sehr erfolgreiche Entscheidung, zumal ich seit diesem Zeitpunkt selbst die Früchte meiner Arbeit ernten kann.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Die Familie und die Eltern gaben mir immer den Rückhalt, der für jede Karriere so wichtig ist.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Erstmals bei Welz wurde ich vom Niederlassungsleiter, Herrn Prokurist Helmut Löschenberger, ausgezeichnet und gelobt, da man mit meiner Tätigkeit sehr zufrieden war.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ich sehe keine Probleme, sondern suche die Herausforderung, und die gefundene Lösung macht mir Freude und bestärkt mich in meinem Schaffen.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich genieße einen ausgezeichneten Ruf als Disponent für Osteuropa. Meine zurückhaltende Art kommt sehr gut an, auch bei Problemen verliere ich niemals die Fassung, bleibe freundlich und finde so rasch die passende Lösung. Natürlich bin ich fachlich versiert. Ich bin flexibel, als Allrounder beliebt, und es gibt keine Herausforderung, die ich nicht annehmen würde, sogar in den Irak fuhr ich auch zu Krisenzeiten. Mittlerweile bin ich branchenbekannt für Spezialaufgaben, die ich übernahm, und neue Kunden kommen einfach durch Empfehlungen zu mir.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Viele Subfrächter, die für mich fahren, kenne ich schon von Welz persönlich, so gibt es kein Problem, spontan eine Fuhre abzuwickeln.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch meine Vorbildwirkung und den Einsatz reiße ich die Angestellten mit. Selbständigkeit wird durch Prämien belohnt, und ich gewähre auch einen freien Tag als Anerkennung, was gut möglich ist, da wir ausgezeichnet strukturiert und organisiert sind. Solche Art der Auszeichnung und Belobigung macht glücklich.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich bin immer freundlich, nichts ist mir unmöglich, das schafft mir die Achtung der Mitarbeiter. Mein Wort hat Gewicht, und man vertraut mir, da ich seit Jahren zuverlässig agiere. Die Verantwortung nehme ich ernst, und das wird geschätzt.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich bin zuverlässig und preislich besser als der Mitbewerb. Die Ware kommt immer an, und diese Sicherheit und Zuverlässigkeit gerade in Ländern, die als problematisch erachtet werden, schufen mir viele Freunde.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das Privatleben kam im ersten Jahr meiner Selbständigkeit zu kurz, jetzt mache ich mit einer guten Einteilung bis 17 Uhr Dienst, natürlich bin ich am Handy aber rund um die Uhr erreichbar.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Meine Weiterbildung findet vor Ort in der Firma am Arbeitsplatz statt. Ich möchte den Irak als Geschäftsfeld aufbauen und treffe entsprechende Vorbereitungen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Flexibilität, Korrektheit und Freundlichkeit sind die Eigenschaften, denen man den Erfolg großteils verdankt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte eine eigene Handelsfirma mit MDF-Platten für den osteuropäischen Raum aufbauen. Ein Depot im Kosovo bewährte sich bereits ausgezeichnet. Ich möchte einfach selbständig sein und für mich selbst und für meine Familie arbeiten. Demnächst möchte ich in Albanien an der Küste ein Haus errichten.
Ihr Lebensmotto?
No risk, no fun.