Zum Erfolg von Helmut Schönthaler
Was verstehenSie unter Erfolg? Im Einklang mit sich selber und der Umwelt zu sein. Die Hälfte meines Lebens ist Spiritualität. Erfolg ist, wenn man mit seinem ganzen Leben Freude hat, auch ein gewisser Freiheitsgrad, die Ketten dürfen einen nicht drücken.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Ja, ich habe meine Ziele realisiert und laufend die Chance, etwas besser zu machen. Ich habe viel Gestaltungsfreiraum.Sehen Außenstehende Sie als erfolgreich? Ja, sie sehen in erster Linie die Position und das Materielle, aber auch, daß ich mich wohlfühle.
Was ist für Ihren Erfolg ausschlaggebend?
Es macht mir Freude etwas zu tun, dabei ist jeweils ein Drittel Talent/Vererbung, harte Arbeit und Fügung (Glück und Schicksal) ausschlaggebend. Man muß authentisch sein, darf niemanden kopieren, sondern man selber sein. Man muß das Verbindende suchen, muß wissen, wann gibt man auf und wann kämpft man weiter. Dabei spielt mein Motto eine große Rolle: Gott gib´ mir die Kraft zu ändern, was ich ändern kann, zu akzeptieren, was ich nicht ändern kann und die Weisheit und das Wissen das voneinander zu unterscheiden. Mein esoterisches Training und die kritische Betrachtungsweise, das Neuentdecken von Menschen hilft dabei. Man darf nicht nur auf die Ratio wert legen, sondern auf die Disziplin des Lebens und des Denkens legen. Positive statt negative Energie verwenden und aus dem Utnerbewußtsein schöpfen. Wichtig ist auch das zu tun, nicht nur lesen und denken.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Mein Verusch mit ethischen Verhalten in meinem Umkreis zu wirken. Wenn viele in ihrem eigenen Umkreis etwas tun, so ändert das etwas. Man sollte auch in einer kommerziellen Position weltverbessernd wirken.
Welche Rolle spielen Familie und Mitarbeiter?
Eine wesentliche Motivation der Mitarbeiter durch kollegiale Entscheidungsfindung ist sehr wichtig. Man muß den Mitarbeitern Freiräume geben.
Haben Sie Anerkennung erfahren?
Ja, von den Aktionären dadurch, daß ich Freiräume bekomme und informelle Anerkennung von Mitarbeitern und Kunden. Man darf von Anerkennung nicht abhängig werden.
Kennen Sie Niederlagen?
Meine Scheidung, ich hatte da auch meinem Sohn aus erster Ehe gegenüber lange ein schlechtes Gewissen. Bei IBM habe ich den Sprung in die internationale Karriere nicht geschafft, damit bin ich sehr unzufrieden gewesen und war auch mehrmals daran wegzugehen.
Wie gehen Sie damit um?
Ich bearbeite alles auf spiritueller-esoterischer Ebene, Gebete und esoterische Beeinflussung. Seit ich in der UTA bin, geht es mir seelisch wieder sehr gut, ich führe darüber auch ein Notenskala-Buch.
Woher schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus meiner Einstellung zur höheren Führung, Spiritualität und Freude am Leben. Ich verbringe die Wochenenden mit meiner Familie und habe ein intensives Verhältnis zu meinem Kind aus zweiter Ehe. Ich habe kein schlechtes Gewissen, wenn ich abends länger im Büro bin, meine Frau führt einstweilen unsere Pension in Tirol.
Ihre Ziele?
Mich spirituell weiterzuentwickeln.
Ihr Erfolgsrezept?
Rückversicherung, ob ich mit mir und meiner Umwelt im Einklang bin. Zen-Philosophie: wenn etwas zukommt, nimm es an, wenn etwas weggeht, laß es gehen.
Anmerkung zum Erfolg?
Man muß lernen in der Gegenwart zu leben, nicht in der Vergangenheit, oder in der Zukunft. Man muß sich an der Gegenwart freuen und diese auch gestalten.
Ein Ratschlag zum Erfolg?
Nie nie sagen, immer offen sein und vermeiden in Dogmen zu denken.