Zum Erfolg von Alfred Rittmannsperger
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich Unabhängigkeit und finanzielle Freiheit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Es hängt immer davon ab, wo man bei sich selbst die Vorgaben ansetzt. Ich sehe mich schon als erfolgreich, was aber nicht ausschließt, daß nicht noch größerer Erfolg möglich ist.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg waren der Schritt in die Selbständigkeit und die Bereitschaft, mehr Zeit als die üblichen acht Arbeitsstunden pro Tag im Angestelltenverhältnis zu investieren. Ohne die Bereitschaft, mehr zu leisten und mehr Zeit als andere zu investieren, wäre mein Erfolg nicht möglich gewesen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Sachlich und ruhig, denn in der Ruhe liegt die Kraft. Mit einer gewissen Ruhe und Sachlichkeit lassen sich die meisten Herausforderungen sehr gut bewältigen. Natürlich verlangt es manchmal die Situation auch, daß man spontan und prompt reagiert, so passe ich mich je nach Bedarf den jeweiligen Anforderungen an.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Man braucht das Rad nicht jedesmal neu zu erfinden, was die Sache betrifft. Die Person betreffend ist sicher das Original gefragt, eine eigene Persönlichkeit zu sein, ist enorm wichtig.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Freundin Sabine Schneider prägte mich, weil wir eine Familie gegründet haben. Durch die familiären Verpflichtungen nehme ich meine Arbeit und meinen Beruf noch ernster als vorher, und das prägte und prägt meinen beruflichen Lebensweg.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Meine größte Stärke ist die persönliche Betreuung. Aufgrund der geringen Größe meines Unternehmens kann ich sehr spontan und flexibel auf die jeweiligen Situationen und Anforderungen reagieren, ich bin von niemandem abhängig, es gibt keine Hierarchien und keinen komplizierten Dienstweg.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mein privater Tag ist der Sonntag, den halte ich für die Familie frei. Ich versuche das Private und den Beruf zu trennen, aber das ist in meiner Branche besonders schwierig. Wenn es mir nicht gelingt, kann mein intensives berufliches Engagement schon für Konflikte innerhalb der Familie sorgen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Fortbildung?
Ich verwende viel Zeit für Fortbildung, die in meiner Branche laufend erfolgt. Wenn sich ein Problem stellt, muß ich mich damit auseinandersetzen, um die bestmögliche Lösung für den Kunden zu finden.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein junger Mensch sollte nach Möglichkeit den Beruf auswählen, der ihm Spaß macht. Es ist in der heutigen wirtschaftlichen Situation sicher nicht so einfach, seinen Wunschberuf ausüben zu können, aber man soll es trotzdem versuchen. Wesentlich ist es, eine Entscheidung zu treffen und, wenn diese gefallen ist, das Bestmögliche daraus zu machen. Wenn man Freude an seinem Beruf hat, dann wird man sicher auch erfolgreich sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen. Ich bin dabei, mir im Bereich Direktvertrieb ein weiteres Standbein aufzubauen, dabei liegt mein Ziel darin, eine größere Organisation, die europaweit agiert, aufzubauen.
Ihr Lebensmotto?
In der Ruhe liegt die Kraft.