Zum Erfolg von Oliver Murhammer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ein gesetztes Ziel zu erreichen, heißt für mich, Erfolg zu haben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil ich die bereits zu Schulzeiten gesetzten Ziele erreicht habe. Zu meinem Erfolg gehört heute auch meine wunderbare Familie.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine Hartnäckigkeit, die Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und entsprechend engagiert zu agieren, wurde von Spar bemerkt und anerkannt. Der eingesessene Name Bachmayr hat sich damit zur Marke entwickelt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich finde Herausforderungen interessant und nehme den Kampf auf.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Seit ich mich 1998 mit der Übernahme der Spar Filiale in Altheim selbständig machte, obwohl der Markt damals noch unter dem Namen meines Vaters firmierte, sehe ich mich als erfolgreich, weil ich damals eine große Herausforderung bewältigte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entschlüsse, Kaufmann zu werden, was schon im Kindergartenalter für mich feststand, und mich selbständig zu machen, waren sehr wichtig, wobei hier erwähnenswert ist, daß ich von zuhause keinen Druck erfahren habe, sondern mich frei entscheiden konnte.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Etwas zu imitieren finde ich nicht zielführend, wenngleich es eine Linie zu verfolgen gilt. Sich abzuheben, und sei es nur mit Freundlichkeit, ist allemal ein wichtiger Faktor, um die Originalität zu unterstreichen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Eltern, natürlich ganz besonders mein Vater, die mit Leib und Seele Kaufleute waren, prägten mich.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Der Stolz meiner Eltern ist meine größte Anerkennung. Das florierende Geschäft und die Stammkunden sind berufliche Bestätigung.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Etliche Probleme müssen in Angriff genommen werden. Die Entwicklung in Lebensmittelhandel ist zur Zeit sehr negativ, weil der Rohaufschlag sinkt und die kleinen Geschäfte geschlossen werden. Wir nehmen gewisse Sortimente auf, die nicht in den Preiskampf involviert sind, und arbeiten mit Service und Image gegen diesen Trend. Wir haben unseren Markt so konzipiert, daß die Nahversorgung gesichert ist und können auf die bereits geschaffenen Gegebenheiten aufbauen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Sie spielen eine wesentliche Rolle, denn ohne ein gutes Team gibt es keinen Erfolg.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Das äußere, gepflegte Erscheinungsbild, die Freundlichkeit und das Fachwissen, das man sich aber erst im Laufe der Zeit aneignet, sind die Punkte, auf die ich schaue. Auch lege ich großen Wert auf gesunden Hausverstand.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich bin meinen Leuten gegenüber sehr offen, und sie wissen, wie die Geschäftslage ist. Wir setzen uns Ziele, ich akzeptiere aber auch eigene Ideen, deren Erreichen entsprechend gelobt wird.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Kundennähe, alle Artikel des täglichen Bedarfs, eine stimmige Preispolitik, die Frische der Waren, Freundlichkeit und Eingehen auf Kundenwünsche sind unsere Stärken, mit denen wir gegenüber den Mitbewerbern punkten.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Frau hat auch das Geschäft mitgeheiratet und ist sehr verständnisvoll.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich habe in der Vergangenheit sämtliche Seminare besucht. Sollten firmenintern Weiterbildungsmaßnahmen angeboten werden, so nehme ich sie natürlich wahr.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Einem jungen Menschen rate ich, sich Ziele zu setzen, diese anzusteuern und nicht vom Kurs abzukommen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein erstes Ziel ist, schuldenfrei zu werden. Geschäftlich möchte ich erfolgreich bleiben, in weiterer Folge aber für das Privatleben mehr Zeit zur Verfügung haben.
Ihr Lebensmotto?
Geht nicht, gibt’s nicht!