Zum Erfolg von Nick Eder
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Mein Energieniveau sollte so hoch sein wie das meiner angestrebten Kunden. Erfolg ist für mich, alle meine Visionen zu verwirklichen und davon leben zu können. Ein Leben ohne Erfolg und Selbstbestätigung wäre für mich unvorstellbar.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin stolz darauf, daß ich mit meinen 41 Jahren bereits Projekte realisieren konnte, die viel ältere Architekten nie in Angriff nehmen konnten.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mundpropaganda war sehr nützlich, denn ich wurde von vielen Firmen weiterempfohlen. Meine Kunden fassen relativ rasch Vertrauen in meine Vorstellungen. In welcher Situation haben Sie sich erfolgreich entschieden? An erster Stelle bei jeglicher Entscheidung hinsichtlich meiner beruflichen Intentionen steht ein ganz persönlicher Grundsatz, und der ist zu 100 Prozent auf die Wahl des richtigen Weges bedacht. Eine letzt Beurteilung ob ich punktgenau meine Ziele erreichte, will ich mir für die Zeiten aufheben, in denen ich endgültige Reflexionen anstellen möchte.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Die Individualität jedes Menschen hat für mich einen ganz besonderen Stellenwert, und die Authentizität in der Arbeit sehe ich als das Hauptmerkmal für den Erfolg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Vater, Prof. Dr. Otto Eder, ein Atomphysiker, der eigentlich immer Skeptiker und Kritiker war, ist mein Vorbild in seiner immerwährenden Strebsamkeit. Architekt Dipl.-Ing. Walter Hildebrand, mit dem ich 1996 eine Arbeitsgemeinschaft zur Realisierung zweier namhafter Projekte gründete, brachte mir bei, wie man sich in gewissen Kreisen bekannt macht. Durch ihn lernte ich viele Wirtschaftspersönlichkeiten Österreichs und Europas kennen. Hans Auer, von Beruf Grafiker, war ebenfalls ein Beispiel für Einsatz und positive Lebenseinstellung.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Mitarbeiter auszuwählen ist schwierig. Ein guter Mitarbeiter muß fähig sein, die gestellten Aufgaben zu erledigen, und für längere Zeit verfügbar sein, damit das in ihn gesteckte Potential nicht verloren geht. Bei der Auswahl ist die moralische Absicherung wichtig, Loyalität, Teamfähigkeit und vor allem Fachwissen sind entscheidend.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich biete meiner Klientel praktisch vom ersten Kontakt an bis zum Abschluß des Projektes hochwertige Zusammenarbeit. Unsere Kunden wollen Ihre Vorstellungen in allerkürzester Zeit als vernünftige Realität verwirklicht sehen, und das bedeutet für uns vor allem, schnell zu reagieren. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Gute Mitbewerber sind im Wettbewerb um den Kunden ein wichtiger Part. Wir stellen uns jedem Vergleich und punkten zumeist vor allem mit unserer außerordentlichen Qualität.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Bei erfolgreichen Menschen wird das Privatleben meist vernachlässigt.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder junge Mensch muß zunächst seine Neigungen und Fähigkeiten analysieren, um herauszufinden, wo seine Stärken liegen. Der richtige Beruf muß Berufung sein und ausgelotet werden, eine falsche Berufswahl kann sich verheerend auswirken. Trotz mancher Rückschläge darf das Ziel nicht aus den Augen verloren werden. Sobald wie möglich in die richtigen Kreise zu gelangen und sich mit interessanten Menschen zu umgeben, ist sehr nützlich. Ein Studium ist nicht unbedingt nötig, um zum Erfolg zu gelangen, auch gute Handwerker haben absolut große Chancen. Ständig lernen und in Bewegung sein gilt für jeden Beruf, und Glück ist sicher auch ein wichtiger Punkt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte Norman Foster nacheifern, nicht mit dem Umfang seines Mitarbeiterstabes, aber zumindest mit einem sinnvollen Team in einer gewissen Größenordnung. Ich will mich im 13. Bezirk in einem Eigentumsbüro ansiedeln, mit kleineren Dependancen im Ausland, besonders unter Berücksichtigung der wachsenden Märkte in den arabischen Emiraten. Venedig mit seinen denkmalgeschützten Bereichen ist ein Highlight für mich, auch in Amerika würde ich gern Fuß fassen.
Ihr Lebensmotto?
Die Kunst höchster Vollendung.