Zum Erfolg von Reinhold Moser
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, mit Selbstbewußtsein meine Ziele zu erreichen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Hoher persönlicher Einsatz ist unabdingbar, um erfolgreich zu sein, wobei man nicht fragen sollte, was man dafür bekommt.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich begegne ihnen entweder sehr spontan, oder ich schlafe eine Nacht darüber und entscheide danach, um einen anderen Blickwinkel zu bekommen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich habe mich schon sehr früh erfolgreich gefühlt, denn ich tat immer nur das, was mir Freude bereitet.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich habe nie lange überlegt, etwas zu beginnen und entschied immer sehr spontan, letzten Endes führte mich dies bis hierher.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich bin der Meinung, daß Imitation wenig erfolgversprechend. Man sollte sich selbst treu - also authentisch bleiben.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Als Jugendsekretär war dies Monsignore Horst Michael Hauter, der mich in dieser Zeit wesentlich prägte, indem er großes Vertrauen zu meinen Plänen hatte. Aber auch Hans Kostwein, Juniorchef der Firma Kostwein, der mir große Eigenverantwortung übertrug, prägte mich. Weiters war Landesschulinspektor Walter Bucheisel eine wichtige Persönlichkeit auf meinem Lebensweg.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die schönste Form der Anerkennung ist für mich die Aussage von Schülern, daß ich sie soweit gebracht habe, die Ausbildung fortzusetzen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ich denke das wir noch immer mit veralterten Methoden, Schüler des 21. Jahrhunderts unterrichten.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke als recht positive Person in dieser Schule gesehen zu werden, zumal meine Tür für Anliegen und Probleme immer offen steht.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Grundsätzlich kann ein Schuldirektor ohne Lehrer nicht existieren, denn der Erfolg einer Schule hängt davon ab, wie motiviert die Lehrer unterrichten.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ein wichtiges Kriterium sind Fortbildungsaktivitäten, aber letztlich entscheidet eine Kommission aus verschiedenen Personen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gewähre ihnen größtmögliche Freiheit und möchte ihnen auf keinen Fall das Gefühl geben, sie zu kontrollieren.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich glaube, als Mensch gesehen zu werden, der mit beiden Beinen im Leben steht, seine Mitarbeiter schätzt und gerne zur Arbeit geht.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Stärke einer Berufsschule ist die Tatsache, daß sie berufsbegleitend und imstande ist, die Schüler zu einer beruflichen Weiterbildung zu motivieren.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Grenzen dieser Bereiche sind in meinem Fall fließend.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
In letzter Zeit ist es etwas weniger geworden, aber insgesamt verwende ich rund vier Wochen im Jahr für Fortbildung.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich rate, die Zeit zu nützen und aus Fehlern zu lernen. Wichtig ist es, Chancen zu erkennen und zu nutzen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte einmal Berufsschuldirektor werden, aber nicht mit allen Mitteln, da ich mich sehr wohl in meiner Position fühle.
Ihr Lebensmotto?
Was gestern war, ist schon vorbei.