Zum Erfolg von Johanna Karlinger
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, einen gewissen Status in der Gesellschaft zu haben und geschätzt zu werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich bin in die Gemeinde integriert und beliebt, obwohl ich aus Mödling komme und ursprünglich nur ein Jahr hier bleiben wollte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend waren meine Ausbildung, die Möglichkeiten, die mir mein damaliger Chef gab, und natürlich mein Engagement.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wenn es zu Herausforderungen kommt, lautet meine Devise, sie positiv zu sehen, anzunehmen und mit meiner Erfahrung zu erledigen.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
In meinem Beruf gibt es keinen Unterschied zwischen den Geschlechtern.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Im ersten Arbeitsjahr, als mich der damalige Direktor bat, an der Schule zu bleiben, weil er mich schätzte, wußte ich, daß ich erfolgreich gearbeitet hatte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich die Ausbildung zur Lehrerin absolvierte, traf ich eine sehr erfolgreiche Entscheidung. Ich wollte immer in diesem Beruf tätig sein und habe trotz schwerer Krankheit darum gekämpft.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Originalität ist in unserem Beruf sehr wichtig.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Meine Eltern und mein Klassenvorstand an der Hauptschule prägten mich sehr. Mein Klassenvorstand hat meinen Eltern empfohlen, mich trotz Krankheit Lehrerin werden zu lassen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Hier im Ort wurde eine Bürgerinitiative mit dem Ziel, mich zur offiziellen Direktorin zu ernennen, durchgeführt.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich bin sehr beliebt, wie ca. 700 Unterschriften im Rahmen der Bürgerinitiative bewiesen haben.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Für mich sind die Kollegen sehr wichtig – sie prägen die Arbeit an unserer Schule.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere meine Mitarbeiter durch Lob und Anerkennung und indem ich Verantwortung delegiere.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich denke, ich gelte als gute Chefin und werde im Kollegenkreis anerkannt und geschätzt.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir sind ein sehr gutes Team, unsere Schwerpunkte Bildung, Erziehung, Kreativität, EDV und die sportlichen Leistungen der Schule prägen unseren guten Namen. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Mitbewerb ist für uns wichtig, wir bieten den Volksschülern Schnuppertage als Entscheidungshilfe an.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die beiden Bereiche lassen sich in meinem Leben sehr gut vereinbaren.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Durch Seminare und Vorträge bilde ich mich laufend weiter.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man sollte selbstbewußt und kritikfähig sein, Toleranz üben und Ziele, die man sich gesteckt hat, bewußt und konsequent verfolgen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine vorrangigen Ziele bestehen darin, als Direktorin die HS Kilb sehr gut zu leiten, zu prägen, zu einer Schule zum Wohlfühlen für Schüler, Eltern und Lehrer zu gestalten und mir privat jene Menschen zu bewahren, mit denen ich glücklich bin: meine Familie, mein Partner und meine Freunde.
Ihr Lebensmotto?
Probleme sind da, um gelöst zu werden.