Zum Erfolg von Günther Reibersdorfer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Grundsätzlich schätze ich eine gewisse Herausforderung, die ich gerne annehme. Ich brauche persönlichen Erfolg, der mich zu neuen Erfolgen motiviert.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, es ist mir wichtig, mit mir selbst im reinen und daher zufrieden zu sein.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ausschlaggebend ist einerseits meine fachliche Ausbildung, andererseits wird mein Erfolg von emotionaler Intelligenz, der Fähigkeit, zuzuhören und einer Summe vieler weiterer Faktoren, die ich mir im Laufe der Zeit aneignen konnte, bedingt. Menschlichkeit und die Wirkung nach außen sind wichtig, wie auch gute Leistungen ausschlaggebend sind. Zwischenmenschliche Komponenten sorgen für ein gutes Gesprächsklima und Konsequenz in der Zielverfolgung war und ist hilfreich.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Mit dem Studienabschluß und meinem Eintritt ins Berufsleben fühlte ich mich erfolgreich.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich traf richtungweisende Entscheidungen im Personalbereich, mit der Einführung von Neuerungen, im Controlling und im Riskmanagement System. Diese Entwicklungen funktionieren auch heute noch gut.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Von einem guten Freund erhalte ich immer wieder ausgezeichnete Hilfe, nicht zuletzt waren es Herr Generaldirektor Dr. Hans Leobacher und jetzt DDr. Manfred Holztrattner, die ich gerne als Mentoren bezeichnen möchte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Auf subtile Art und Weise konnte ich immer wieder Lob und Dank erfahren.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Aus Hinweisen meine ich feststellen zu können, daß man mir eine umgängliche Art und Weise zuspricht. Ich komme gut mit den Leuten aus und habe immer ein offenes Ohr.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen eine tragende Rolle: nur durch gute Teamarbeit kann das gesamte Unternehmen überhaupt erfolgreich sein.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Zum einen verlangen wir gute fachliche Ausbildung, weiters legen wir großen Wert auf soziale Kompetenz und diverse andere Kriterien, die im Recruitingprozeß bewertet werden.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir führen wenigstens einmal pro Jahr Mitarbeitergespräche, das zur Klärung bzw. zur Angleichung von Zielen dient. Es soll keine Beurteilung darstellen, sondern vor allem Information an die Basis transportieren.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die enge Verbundenheit zwischen Land und Leuten, auf die wir unsere Tätigkeit ausrichten, ist sowohl für die Warenbetriebe als auch für die Bank eine große Stärke. Es wird alles vor Ort entschieden, was unsere Entscheidungswege sehr kurz und effizient macht. Viele Salzburger sind Mitglied der Raiffeisenorganisation.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das ist phasenweise schwierig. Die Wochenenden gehören weitgehend der Familie, ich muß aber auf vielen Veranstaltungen Verpflichtungen wahrnehmen.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Vor kurzem besuchte ich einen Management-Lehrgang und vernachlässige generell auch Fachliches nicht. Das Literaturstudium ist sehr wichtig, um am neuesten Stand zu bleiben.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Auch die neue Generation wird ihren Weg gehen und ihre eigenen Erfahrungen machen. Karriere zu machen ist in vielen Bereichen möglich.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Beruflich werde ich die neuen Aufgaben erfassen, die Warenbetriebe ausbauen, die anstehenden Projekte weiterentwickeln und somit den Verband auch zukünftig erfolgreich führen. Ich möchte so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie genießen, was eine der Voraussetzung für beruflichen Erfolg zu sein scheint, und meinen Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen. Es wird gelingen, genug Freiräume für die berufliche Entwicklung meiner Frau zu schaffen.