Zum Erfolg von Markus C. Wautsche
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Er bedeutet für mich beruflich und privat, daß ich zufrieden mit mir bin und daß ich meine Familie, dazu gehören auch meine Eltern und Geschwister, daran teilhaben lassen kann, daß sich also mein Erfolg positiv auf mein mir nahestehendes Umfeld auswirkt. Natürlich bedeutet Erfolg für mich auch die Zufriedenheit der Kunden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Zu einem großen Teil ja. Ich könnte bei mehr Einsatz noch erfolgreicher sein. Jedoch wäre das ein Mehraufwand an Zeit, der mir von meinem Privatleben abgehen würde, und das möchte ich nicht. Die Zeit mit meinen heranwachsenden Kindern ist mir sehr wichtig.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ausschlaggebend ist sicher die Tatsache, daß ich die richtige Richtung gefunden habe. Ich bereue es nicht, keine Matura gemacht zu haben.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Vor ca. fünf Jahren hatte ich die Gewißheit, daß ich mit der Selbständigkeit so viel verdienen kann, um gut leben, ein Haus bauen und mir Dinge leisten zu können, die das Leben für mich und meine Familie lebenswert machen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ein ehemaliger Vorgesetzter von mir, der mich immer bestärkt hat und mir beigebracht hat, pro Tag eine gewisse Terminanzahl einzuplanen und diese unter allen Umständen einzuhalten, um auf der Erfolgsstraße zu bleiben, prägte mich sehr.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Es gibt immer Probleme, aber keine, die nicht lösbar wären. Derzeit ist der Status von Versicherungsmakler und Versicherungsagentur in der Haftungsfrage unterschiedlich definiert. Der Makler haftet selber für seine Tätigkeit, während bei der Agentur die Gesellschaft haftet. Sonstige Regelungen gibt es noch nicht, sind aber notwendig und liegen auch als Gesetzesentwurf vor.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Es gibt auch in meinem Umfeld einige Neider und solche, die mich als Emporkömmling bezeichnen. Aber der Großteil meines Bekanntenkreises, einschließlich der Kunden, sehen in mir den Menschen, der ihnen helfen will. Man erkennt, daß ich mich bemühe, einen freundschaftlichen Umgang mit jedermann zu pflegen.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Meine Stärke liegt darin, daß ich alles anbieten und das Beste für den Kunden heraussuchen kann. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Wenn ein Kunde von mir zum Mitbewerb wechselt, suche ich erst bei mir die Ursache. Der Mitbewerber macht seine Arbeit sicher auch gut und er muß auch leben können, daher bin ich auch nicht neidisch auf Erfolge anderer. Ich werbe niemanden ab, jemand, der aus freien Stücken vom Mitbewerb zu mir kommt, wird natürlich bedient.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Grenze ist fließend, da ich von zu Hause aus arbeite. Ich nehme oft abends Termine bei den Kunden wahr und komme erst wieder, wenn die Kinder schon schlafen, dafür kann ich mir am Tag die Zeit für sie nehmen. Die Wochenenden halte ich mir völlig frei.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Jeder junge Mensch sollte schon früh mit der Vorsorge für seinen Lebensabend beginnen. Das sehen auch immer mehr ein und lassen sich gern beraten.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich werde bis zum gesetzlichen Pensionsalter diese Tätigkeit ausüben. Da sich mein Kundenstock nicht automatisch mit meinem Ausscheiden in Luft auflöst, wird auch noch mein Nachfolger gut davon leben können und ich hoffe dabei auf eines meiner Kinder, das sich für diesen Beruf entscheidet. An eine Erweiterung und Vergrößerung des Betriebes denke ich nicht.
Ihr Lebensmotto?
„Ich will“, das Wort ist mächtig, spricht einer ernst und still, die Sterne reichen es vom Himmel, das eine Wort, „ich will“. Diesen Spruch hat mir meine Mutter beigebracht und er ist mein Leitspruch geworden.