Zum Erfolg von Herbert Weitzer
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
An erster Stelle steht dabei nicht das Finanzielle. Vor allem heißt Erfolg für mich, den Kunden zufrieden zu stellen - auch nach dem Verkauf. Hier bei Smart war der Erfolg zunächst, die Firma am Leben zu erhalten und einen guten Mitarbeiterstab aufzubauen. Letztlich wird man aber natürlich als Geschäftsführer am Ergebnis gemessen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Eigentlich ja. Ich trat mit Skepsis meine Stellung bei Smart an, in einer schwierigen Ausgangssituation, aber die Geschäftsentwicklung entsprach seither im wesentlichen meinen optimistischsten Erwartungen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
In schwierigen Situationen versuche ich, meine Mitarbeiter zunächst nicht zu involvieren und mich gedanklich zu sammeln, bevor ich eine Entscheidung treffe. Ich habe auch in meiner Frau eine gute Beraterin, die ebenfalls in der Branche arbeitet und für die typischen Probleme Verständnis hat.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Etwa ab Ende 1999 oder Anfang 2000, nach einem Dreivierteljahr in meiner jetzigen Position erkannte ich, daß es deutlich bergauf geht.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Von Robert Schult, meinem ehemaliger Lehrherrn und jetzigem Mitinvestor bei Smart lernte ich die Grundlagen des Automobilgeschäfts.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke, ich werde als ehrlicher, verläßlicher Kaufmann, der für seine Kunden immer Zeit hat, gesehen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Mitarbeiter spielen dabei die entscheidende Rolle, wobei es wichtig ist, daß sie sich mit der Marke identifizieren können. Wir haben in den letzten Jahren ein entsprechendes Team aufgebaut, von dem ein Großteil gelernt hat, auch unternehmerisch zu denken, die Verantwortung für das Ganze zu sehen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ich beschäftige viele Mitarbeiter, die ich schon vorher kannte. Ansonsten geben der Werdegang und das persönliche Gespräch den Ausschlag für die Entscheidung, die auch der Werkstattmeister mittragen muß.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir führen regelmäßig Gespräche, die Mitarbeiter im Service haben mit ihrem Meister alle vier Wochen einen fixen Termin. Auch sonst versuchen wir, die Gemeinschaft zu fördern, machen Schiausflüge und ähnliches mehr.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die Marke Smart steht heute sehr gut da, und damit haben wir ein konkurrenzloses Produkt in einem großen Betreuungsgebiet. Und vor allem: die Flexibilität, auf die Belange des Kunden einzugehen und der Service, Hol- und Bringservice, Leihfahrzeuge... Für die Erfolge der letzten Zeit ist verantwortlich, daß der Konzern sich entschied, eindeutig zur Marke zu stehen. Die Qualität des Autos wurde verbessert. Und es ist auch gelungen, die geeigneten Mitarbeiter zu finden, die mit Engagement und der richtigen Philosophie am Erfolg arbeiten.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Noch steht der Beruf an erster Stelle; aber wenn wir noch ein bis zwei Jahre erfolgreich arbeiten, wird hoffentlich das Privatleben wieder ein bißchen mehr Raum bekommenWieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Pro Jahr verwende ich etwa zwei Wochen für meine Fortbildung.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich rate zu einer fundierten Berufsausbildung. Wir brauchen qualifizierte Handwerker genauso wie Akademiker.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist, daß wir hier im Smart-Center Regensburg unseren Weg so erfolgreich weitergehen können wie bisher.
Ihr Lebensmotto?
Arbeit muß Spaß machen.