Zum Erfolg von Wilhelm Fetscher
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich Freiheit, Unabhängigkeit, die Möglichkeit der Gestaltung sowohl meines eigenen Lebens als auch der Branche, in der ich tätig bin, und meines persönlichen Umfeldes sowie die Verwirklichung meiner Wünsche und Träume.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin stolz darauf, bis zum heutigen Tag keinen Euro von meinen Eltern bekommen zu haben und meine Karriere allein bewerkstelligt zu haben. Ich sehe mich erfolgreich im Sinne meiner persönlichen Maßstäbe und Ziele.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich glaube nicht an Zufälle und überlasse daher nichts dem Zufall. Ursache und Wirkung hängen zusammen, zielgerichtete Planung und konsequentes Handeln führen immer zum Erfolg. Ich kann nichts erzwingen, was nicht sein soll. Dies rechtzeitig zu erkennen, gehört ebenso zum Erfolg. Gute Dinge zu verursachen zeitigt langfristig gute Ergebnisse.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich beschloß im Alter von zehn Jahren, erfolgreich zu sein, und habe nie daran gezweifelt.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Immer wenn ich mich von unergiebigen und unbefriedigenden Tätigkeiten oder Lebenssituationen trennte und neu orientierte.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Unreflektierte Imitation ist niemals zielführend. Anregungen und Ideen anderer aufzunehmen und im Rahmen der eigenen Wertvorstellungen weiterzuentwickeln, ist der beste Weg, um authentisch zu bleiben und die eigene Persönlichkeit zur Entfaltung zu bringen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Geprägt wurde ich von Ausbildnern, Lehrern und Unternehmensphilosophien, am meisten aber von Kritikern, Zweiflern und negativen Vorbildern.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Abgesehen von öffentlichen Auszeichnungen, die ich bisher erhalten habe, ist mir die Anerkennung meiner Kunden als ehrlicher und hilfreicher Dienstleister am wichtigsten. Auch die Anerkennung der Partner und Mitarbeiter, die ich als Coach betreue, ist für mich Bestätigung, daß mein Konzept auch anderen nützt und als positive Bereicherung erfahren wird. Der Zusammenhalt der Familie und der Kontakt zu meinen Freunden ist mir wichtig.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Man kann sich relativ leicht positiv von der Konkurrenz abheben, da die Branche ein sehr schlechtes Image hat. Rund 65% der Immobilien werden privat verkauft (in Kanada etwa 6 %), zudem gibt es in Österreich viele Schwarzmakler. Die Maklerausbildung konzentriert sich auf Agenden der Hausverwaltung, nicht auf professionelle Transferabwicklung, es gibt keinen Qualitätsstandard ethischer Natur.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Als interessant, aber schwierig.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich bin ein absoluter Verfechter von Netzwerken, insofern spielen alle Mitarbeiter, Partner, Bekannte und Familienmitglieder eine große Rolle in meinem Leben, auch wenn ich vorrangig als Einzelkämpfer bekannt bin. Ich glaube daran, daß kein Kontakt unnötig ist, denn man kann von jedem Menschen etwas lernen oder positive Impulse empfangen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Nach ihrer Teamfähigkeit und dem Willen zur Einhaltung eines hohen ethischen Standards.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Indem ich meine Mitarbeiter und ihre Zielvorstellungen fördere, gewinne ich Menschen, die meine Zielverwirklichung ermöglichen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Als tatkräftige und mit positiver Energie geladene Leitfigur in einem familiären Betriebsklima.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir bieten ein Dienstleistungspaket beim Liegenschaftstransfer an und begleiten den Kunden von der Kauf-/Verkaufsabsicht bis zum Gesamtabschluß. Kostenlose Beratung über den Wert der Liegenschaft, Finanzierung, Versicherung, Übersiedlung bis hin zur Gartengestaltung im Rahmen eines geschlossenen Marketingkonzeptes führen dazu, daß der Kunde weniger bezahlt als er an Dienstleistung bekommt.
Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich lade sie zur Zusammenarbeit ein.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In letzter Zeit haben geschäftliche Termine nicht mehr unbedingten Vorrang vor privaten.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Etwa 20 bis 25 Tage pro Jahr.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man soll nicht darauf warten, daß einem jemand etwas schenkt oder vererbt, sondern das Leben selbst in die Hand nehmen und gestalten. Wenn man das tut, was einem am meisten Spaß bereitet, kann man am Erfolg nicht vorbeigehen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte 150 freie Makler beschäftigen, um mich freizuspielen und privat der Bildhauerei wieder mehr Zeit widmen zu können.
Ihr Lebensmotto?
Tu' Gutes und sprich darüber.