Zum Erfolg von Alexander Petzenhauser
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich stecke mir Ziele und versuche diese auch zu erreichen. Wenn mir das gelingt, sehe ich mich als erfolgreich. Erfolg kann bedeuten, dem Unternehmen einen großen Auftrag zu sichern, aber auch, daß es mir gelingt, ein freies Wochenende einzuarbeiten, um meinen Hobbys nachzugehen. Persönlicher und beruflicher Erfolg gehören für mich fest zusammen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Ich sehe mich als erfolgreich, weil ich mit meinem bisherigen Weg zufrieden bin. Restlose Zufriedenheit ist aber nicht möglich, da es ansonsten zum Stillstand kommt. Die gesteckten Ziele müssen natürlich realistisch sein.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ein hohes Maß an Teamfähigkeit war ein wichtiger Faktor. Letztendlich müssen wir als Gruppe erfolgreich sein, daher ist es wichtig, seine Mitarbeiter zu motivieren. Nur dann ist es möglich, daß eine Gruppendynamik entsteht, die große Leistungen ermöglicht. Ich verdanke also vieles meinen motivierten Mitarbeitern. Ein hohes Maß an persönlichem Einsatz ist selbstverständlich auch stets wichtig gewesen. Ich kann von meinen Mitarbeitern nichts verlangen, was ich nicht selbst bereit bin zu leisten. Ehrgeiz ist ebenfalls notwendig, um erfolgreich zu sein. Ich bin jemand, der mit vollstem Einsatz seine Ziele verfolgt, bis ich diese tatsächlich erreicht habe.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein mittlerweile verstorbener Vater war und ist ein großes Vorbild für mich. Durch ihn war mein Weg ins Baugewerbe praktisch vorgezeichnet, ohne daß er mich jedoch in diesen Bereich gedrängt hätte. Ich entwickelte selbst den Ehrgeiz, um in seine Fußstapfen zu treten. Baumeister Hermann Sterlinger, ein wesentlicher Faktor für unseren unternehmerischen Erfolg, hat mich auch sehr positiv beeinflußt.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich glaube, daß mir die Mitarbeiter durch ein positives Betriebsklima Anerkennung und Respekt entgegenbringen. Die Stimmung war gleich von Beginn an äußerst positiv.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir reden viel miteinander. So feiern wir in der Firma gemeinsam unsere Geburtstage, wo auch genügend Zeit für persönliche Gespräche bleibt. Ich vermittle den Mitarbeitern auch das Gefühl, daß sie wichtige Arbeit für das Unternehmen leisten und ich dies auch anerkenne. Wenn ein Mitarbeiter einmal einen dringenden Weg hat, wird er auch kurzfristig frei bekommen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich habe sicherlich nicht soviel Freizeit wie ich gerne hätte. Es gelingt mir aber doch immer wieder, auch meine Freizeit zu genießen. Da ich berufsbegleitend auch Kurse besuche, ist mein Privatleben ziemlich knapp bemessen. Nach Beendigung meiner Ausbildung werde ich aber sicher über mehr Freizeit verfügen, wobei die Weiterbildung selbst niemals aufhören darf.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es ist wichtig, sich selbst etwas zuzutrauen. Jeder wächst mit seinen Aufgaben. Die Angst vor der Aufgabe darf nicht überwältigend sein, sobald die Tätigkeit in Angriff genommen wurde, erweist sie sich oftmals als halb so schwierig als erwartet. Weiters sollte jeder auch den Mut zum Fragen entwickeln: Man kann nicht alles selbst wissen, deswegen ist es immer wieder notwendig, auch auf andere zu hören.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte in weiterer Folge den ungarischen Markt sukzessive erschließen. Hier können für uns durch die EU-Erweiterung wertvolle neue Geschäftsmöglichkeiten entstehen.
Ihr Lebensmotto?
Denke nicht in Problemen, sondern in Lösungen.