Zum Erfolg von Nikolaus Meschick
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin ein zufriedener Mensch. Alles, was ich anfing, konnte ich erfolgreich zu Ende bringen, deshalb kann ich in diesem Sinne sagen, daß ich mich als erfolgreich sehe. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Es ist sehr befriedigend, Erfolg zu haben. Man darf aber auch nach einem Erfolgserlebnis nie stehenbleiben. Erfolg ist meiner Meinung nach mit viel Arbeit verbunden, Fleiß ist mein Erfolgsrezept. Man braucht aber auch viel Engagement und Zeit, um erfolgreich zu werden.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wenn ich vor einem Problem stehe, überlege ich möglichst nüchtern, wie ich es anpacken und lösen kann. Auch hier halte ich Fleiß für sehr wichtig.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühlte mich ungefähr im Alter von 27 Jahren erstmals erfolgreich. Ich merkte damals, daß ich bereits eine umfangreichere Ausbildung als die meisten meiner Schulkollegen vorweisen konnte, und das gab mir ein gutes Gefühl. Daß ich beim Fliegen große Fortschritte machte, war ebenfalls ein Erfolg für mich.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Beim Fliegen gibt es eigentlich nur richtige und falsche Entscheidungen - und wenn man eine falsche Entscheidung trifft, zieht diese große Probleme nach sich. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Auf lange Sicht ist bestimmt Originalität der bessere Weg. Mit einem natürlichen, spontanen Auftreten kommt man weiter als wenn man versucht, etwas zu überspielen. Kurzfristig kann man zwar auch auf diese Art viel Wind machen, aber dieser Erfolg hält nicht lange an. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ein richtiges Vorbild hatte ich eigentlich nicht. Mein Vater, der Direktor einer Berufsschule und recht erfolgreich war, vererbte mir sein handwerkliches Geschick, und dadurch prägte er indirekt meinen beruflichen Lebensweg.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erfahre laufend Anerkennung von Schülern. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Mir fällt kein ungelöstes, branchenspezifisches Problem ein. Das liegt daran, daß ich nicht in Problemen, sondern in Lösungen denke.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich denke, ich werde als gewissenhafter und kompetenter Lehrer und Flugzeugtechniker gesehen. Welche sind die Stärken Ihrer Arbeit? Eine große Stärke ist meine Flexibilität, was die Unterrichtszeiten betrifft. Bei mir kann man jederzeit Unterricht nehmen. Viele Flugschüler sind berufstätig, daher muß ich flexible Zeiten für die Flugkurse anbieten. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Der Konkurrenz gegenüber verhalte ich mich fair. Ich denke, daß Konkurrenz etwas Positives ist, weil sie einen anspornt. Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Ich verwende sehr viel Zeit für meine Weiterbildung. Ich lerne Sprachen, zum Beispiel Englisch und Italienisch. In der Fliegerbranche gibt es immer neue Flugzeugtypen und neue Erkenntnisse, deshalb ist permanente Weiterbildung notwendig. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man soll immer fair, ehrlich und fleißig sein.
Ihr Lebensmotto?
Nie stehenbleiben, immer weitermachen! Was Du sagst, verweht im Wind, nur was Du tust, schlägt Wurzeln.