Zum Erfolg von Sascha Bogdanov
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, die Umsätze stets zu verfolgen, zu erhöhen und das Ergebnis für gut zu befinden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Der Respekt, den ich in dieser Position erwarten kann, zeigt mir, daß ich in meiner Funktion als General Manager erfolgreich agiere. Das Kapital zu vermehren, ist meine Devise und gelingt mir immer. Ich kann stolz darauf sein, mit 29 Jahren bereits die Position des Hoteldirektors erreicht zu haben.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Den Ausschlag zu meinem Erfolg gab mein offenes und ehrliches Auftreten und mein Umgang mit den Mitmenschen. Auch meine Mitarbeiter behandle ich freundschaftlich und kann gute Leistungen erwarten.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Im Ana Grand Hotel gab es zwei Concierges, Herrn Vallouch, der alle Frage in allen Lagen immer beantworten konnte, und Herrn Adolf Schneider, der Chefconcierge, der ebenfalls bestens informiert war und sich überall auskannte. Die beiden Herren waren sehr wertvoll für mich und konnten mich immer gut beraten.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Die Preisstruktur innerhalb der Hotels ist nicht vorhanden, ein Hotel versucht, das andere zu unterbieten, es fehlt die richtige Zusammenarbeit mit Werbung im Ausland, die jedoch abgestimmt werden sollte.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ohne gute Mitarbeiter wäre ein Erfolg nicht möglich. Seit drei Jahren bin ich Lehrlingsausbildner und habe viel Erfolge aufzuweisen. Es gibt Schulungsmaßnahmen und Qualitätsrichtlinien, die man setzen muß.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Der Ehrgeiz muß bei den Mitarbeitern unbedingt vorhanden sein. Zeugnisse sind sekundär, das gute Auftreten und die Bereitwilligkeit zum Lernen sind ausschlaggebend.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Durch meine Position und die Verantwortung für meine Mitarbeiter muß ich oft zu Lasten des Privatlebens Opfer bringen. Es gibt immer wieder Zeiten, wo ich mein Privatleben völlig vernachlässigen muß. Der Partner muß für diese Fälle Verständnis aufbringen. Im großen und ganzen jedoch läßt sich mein Privatleben mit den beruflichen Anforderungen abstimmen.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Kurse besuche ich wenige, höchstens zwei Wochen im Jahr. Ich bilde mich größtenteils durch die Lektüre von Fachzeitschriften weiter.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Die jungen Leute sollen die Ratschläge, die sie laufend bekommen, auch von älteren Leuten, unbedingt beachten. Ein Studium ist für die Erlangung eines Berufsziels nicht unbedingt nötig. Es haben oft junge Leute mit einer profunden handwerklichen Ausbildung bessere Chancen als ausgebildete Akademiker. Sprachen sind allerdings in allen Berufen wichtig und förderlich. Wichtig ist es, den Berufsweg, für den man sich entschieden hat, konsequent zu verfolgen, ungeachtet mancher Schwierigkeiten und Rückschläge.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, mich im ersten Jahr als General Manager so zu repräsentieren, daß auch weitere folgen können. Die Umsätze müssen stimmen, das Ziel ist es, das Haus innerhalb der nächsten fünf Jahre komplett zu renovieren und noch weitere Airo Hotels in Österreich zu gründen. Bis jetzt betreiben wir nur im dritten Bezirk ein zweites Hotel dieser Art.
Ihr Lebensmotto?
Ich helfe Menschen gerne, indem ich ihnen vorzeige, wie man sich selber helfen kann.