Zum Erfolg von Hubert Mangold
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, das zu erreichen, was möglich ist. Beispielsweise meine ich damit, wenn es mir gelingt, daß die Strafe für einen Straftäter zur Bewährung ausgesetzt wird. Sichtbar für mich wird der Erfolg, wenn meine Mandanten zufrieden sind. Zum Erfolg gehört auch, daß man die Ziele, die man sich gesteckt hat, erreicht.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für den Erfolg ist meiner Meinung nach in erster Linie Beharrlichkeit, also daß ich ständig an meinen Zielen arbeite und diese kontinuierlich weiterverfolge. Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich, daß man sich ein realistisches Ziel setzt. Im Nachhinein halte ich es schon für einen sehr verwegenen Entschluß, damals als Zollbeamter zu sagen: ich will jetzt Anwalt werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich stecke mir immer wieder neue Ziele in meinem Leben, habe aber auch schon einige wesentliche Ziele erreicht, und zähle mich daher zu den erfolgreichen Menschen. Bei der täglichen Arbeit variiert der Erfolg von Fall zu Fall, manche Fälle laufen erfolgreicher als andere.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Den ersten Erfolg empfand ich sehr stark im Zusammenhang mit dem Bestehen der wichtigen Prüfungen wie Abitur sowie erste und zweite Staatsprüfung.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Eine erfolgreiche Entscheidung bestand darin, das Risiko einzugehen, meine sichere Anstellung aufzugeben, eine zweite Ausbildung zu beginnen und mich nach dem Abschluß dieser Ausbildung als selbständiger Anwalt niederzulassen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ein wichtiger Rückhalt war für mich immer meine Familie, in erster Linie meine Frau und meine Eltern, die meine Entscheidung sehr unterstützten.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung erhalte ich hauptsächlich von meinen Mandanten, die sich bedanken und froh sind, wenn ein Prozeß günstig für sie ausgeht. Wenn ich merke, daß sie sich gut vertreten fühlten, bin ich auch zufrieden. Gleichzeitig ist diese Zufriedenheit der Klienten das beste Werbemittel für mich, weil sie mich dann weiterempfehlen.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Als Anwalt genieße ich ein relativ hohes Ansehen, was mir manchmal sogar ungerechtfertigt erscheint, weil ich glaube, daß eine Hausfrau und Mutter, die ihre Kinder großzieht, genau so Anspruch darauf hat.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter sind sehr stark am Erfolg unseres Büros beteiligt, weil sie ja meistens die ersten sind, mit denen der Klient am Telefon in Kontakt kommt. Von ihnen ist es auch abhängig, ob das Mandat überhaupt an uns übertragen wird.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Bei der Auswahl meiner Mitarbeiter lege ich Wert darauf, daß sie abgesehen von ihrer fachlichen Qualifikation auch eine gewisse Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen mitbringen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gebe den Mitarbeitern klar zu verstehen, daß sie ein wichtiger Bestandteil dieser Kanzlei sind und leite auch jedes Lob an sie weiter. Teilweise beziehe ich sie auch in unternehmerische Entscheidungen mit ein.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Mein Rat an die jungen Menschen ist der, von Anfang an darauf zu achten, daß das Privatleben nicht vernachlässigt wird.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein großes Ziel von mir ist es, effektiver zu arbeiten, damit mehr Zeit für die Familie bleibt.
Ihr Lebensmotto?
Carpe diem!