Zum Erfolg von Eduard Hosiner
Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, ein florierendes Unternehmen zu führen, von dem meine Gattin und ich gut leben können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn ich bedenke, wie ich begonnen habe und was ich erreichen konnte, kann ich mit Stolz auf mein Leben blicken. Ich rechnete nie damit, das ich als Sohn einer Kriegshinterbliebenen eines Tages mein eigenes Unternehmen führen würde.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg waren Engagement, Fleiß und ständige Anwesenheit. Als Unternehmer wie auch als Angestellter verkörperte ich immer diese Einstellung und bildete mich auch neben meinen Beruf weiter. Ich glaube generell, daß Einsatzwillen eines Tages wahrgenommen und belohnt wird. Sehr wichtig war, daß ich den richtigen Beruf erlernte, für den ich mich sehr interessierte.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Da ich von den Herausforderungen des beruflichen Alltags lebe und meinen Beruf liebe, freue ich mich auf jeden neuen Tag.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühle mich seit ca. zehn Jahren erfolgreich. Als man mir Verantwortung übertrug und mich bei schwierigen Entscheidungen um Rat fragte, fühlte ich mich anerkannt
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung mich selbständig zu machen, war eine gut durchdachte und richtige Entscheidung. Im privaten Bereich war die Entscheidung, meine heutige Frau zu heiraten, sehr erfolgreich.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Ich schätze die Originalität, weil jede Form von Imitation aufgesetzt und künstlich ist. Vor allem lege ich großen Wert auf Ehrlichkeit und des Vertrauens.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ja, wir haben einige ungelöste Probleme, die von der Politik initiiert werden, ein großes Problem ist unsere Zehn Prozentklausel, die für den Patienten bedeuten, daß Produkte, die innerhalb eines Jahres um zehn Prozent teurer werden, nicht mehr von der Kasse bezahlt werden. Das führt zu einer Zweiklassengesellschaft. Die Versorgung mit guten, jedoch teuren Produkten können sich nur mehr Menschen leisten, die gut verdienen.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Zur Zeit, nehme ich keine Mitarbeiter auf. Wichtig ist mir neben fachlicher Qualifikation die Bereitschaft des Bewerbers, sich in das bestehende Team zu integrieren.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Meine Gattin ist für den Verkauf verantwortlich und muß nicht motiviert werden. Im Werkstättenbereich kann ich meine Mitarbeiter eigentlich nur durch meine Menschlichkeit motivieren. Ich bin freundlich, arbeite selbst und helfe mit. Selbstverständlich zahle ich gut und schütte auch Prämienzahlungen aus.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich glaube daß die Stärken meines Unternehmens in der Beratung liegen. Wir beraten ehrlich und fachlich kompetent und bieten unseren Kunden Gießharztechnik für Prothesen und Orthopädische Apparate, Mieder, Gummistrümpfe, Bruchbänder, Einlagen sowie Krankenbedarfsartikel und Medima-Wäsche an.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich kümmere mich nicht um die Konkurrenz, sondern konzentriere mich auf mein Unternehmen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Da meine Gattin und ich gemeinsam das Unternehmen führen, haben wir diesbezüglich kein Problem.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Engagement, Weiterbildung und die Wahl des richtigen Berufes bedingen den Erfolg.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, weiterhin Menschen zu helfen und mein Unternehmen auf gesunder Basis bis zu meiner Pensionierung weiterzuführen.